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Arbeiten um zu leben

Wer kennt es nicht, es ist Montag, der Wecker klingelt und alles was man möchte ist liegen bleiben, für nur 5 Minuten oder eigentlich den ganzen Tag. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt und sie wird meistens auch nicht besser. Irgendwie war doch gerade erst Wochenende? Wie kann das schon wieder vorbei sein? Aber was soll man machen, man steht auf und geht zur Arbeit. In Gedanken schon wieder im Stress und anderen Sachen, die einen nerven, ich glaube jeder kennt das. Ich muss für meinen Teil sagen, dass es mir auch oft so ging aber ich nun seit langem kaum mehr diese Gedanken und Gefühle früh am Morgen habe und ich möchte mit euch meine kleinen Lichtblicke teilen um euch zu zeigen, warum es mir seit geraumer Zeit besser geht mit dem „Montagsgefühl“.

Ich habe schon einige Male erlebt in meinem Umfeld, dass selbst nur der Gedanke an Arbeitslosigkeit einem den letzten Nerv raubt. Dieses Gefühl von was ist wenn es passiert? Was ist dann? Man hat kein Geld, man hat dadurch irgendiwe auch kein Leben. Ich möchte nicht sagen, dass Geld alles ist aber es ermöglicht uns unser Leben so zu führen, wie wir es möchten. ARBEIT ermöglicht uns unser Leben zu leben. Urlaube zu planen, kleine Ausflüge, Essen gehen mit Freunden und mit der besten Freundin shoppen gehen. Klar denkt man sich ich arbeite ohne Ende aber trotzdem fühle ich mich nicht erfüllt. Es gibt einfach diesen feinen, aber doch gravierenden Unterschied zwischen „Ich lebe um zu arbeiten.“ und „Ich arbeite um zu leben.“ Und genau diesen Unterschied muss man verstehen um diesem Montagsgeist zu entkommen.

Viele Menschen erfüllt ihre Arbeit nicht. Sie sind einfach immer unzufrieden mit Allem. Sie meckern und das ständig. Wer meine Freunde fragt, ich habe so viel gemeckert immer und immer wieder und ich bin weit davon entfernt nicht mehr zu meckern, ABER! Ich habe es sowas von reduziert, dass ich gemerkt habe, dass das Meckern es eigentlich immer nur noch schlimmer gemacht hat. Meckern macht absolut nichts besser. Klar man muss sich auch mal auslassen bei Freunden oder Familie, aber nicht unentwegt. Es ist so wichtig, dass ihr einfach aufhört immer alles schlecht zu reden und euch dafür Gründe sucht, warum der Tag eigentlich ganz gut werden kann. Für meine Verhältnisse, helfen Kleinigkeiten wie ein mega geiles Mittagessen oder meine Lieblingssüssigkeit, das macht bei mir einfach alles sofort besser. Plant ein schönes Treffen mit euren Mädels oder Jungs, geht was essen, ins Kino, habt Spass. Und vielleicht fällt euch auf, weil man irgendwie nie daran denkt, wenn ihr die Karte durchzieht und bezahlt beim Essen „Hey cool, das kann ich alles machen und erleben, weil ich Arbeit habe.“ ARBEITEN UMZU LEBEN. NIEMALS VERGESSEN.

Ich weiß teilweise ist der Druck auf Arbeit für viele echt groß. Wer bekommt eine Beförderung, wer erbringt die beste Leistung in der besten Zeit? Wir machen uns selbst Druck. Nichts ist genug. Immer mehr, immer länger, immer besser. Aber warum sind wir nicht einfach mal zufrieden mit dem was wir erreicht haben. Wenn ihr heute Feierabend habt und ihr der Meinung seid , dass ihr eine gute Leistung erbracht habt, dann seid doch einfach mal zufrieden mit euch und denkt nicht gleich an den nächsten Schritt, wie man es noch besser machen kann. Glaubt mir das kommt meistens von ganz allein.

Ihr müsst euch Anreize schaffen. Für mich ist dieser Anreiz meistens der Jahresurlaub. Mexico ich bin so ready. Wir haben schon im Februar gebucht und das ist mein kleiner Lichblick im Oktober. Am Strand liegen, Cocktails schlürfen, die alten Maya Ruinen und Pyramiden angucken, in türkisen Lagunen schwimmen. Wisst ihr wie sehr ich einfach so eine alte Maya Ruine oder Pyramide sehen möchte? Ich kann es kaum erwarten unsere Reiseleitung zuzutexten und auszuquetschen über Ausflüge und mexikanische Geschichte. Und während ich dort vor einem dieser kolossalen Erbaunisse stehen werden, kann man auch kurz mal dran denken, dass ihr in diesem Moment trotzdem bezahlt werdet und dass ihr dort steht, weil euch eure Arbeit es ermöglicht. Und dann kann man sich schonmal zurücklehnen und sich denken, wie schön das Leben doch ist. Wie glücklich man sich schätzen kann. Anreize schaffen. Ob Konzerte aller paar Monate, Reisen oder Klamotten schafft euch ein kleines Reich In eurem Kopf, indem ihr euch ausmalt wie toll die nächste Zeit werden kann. Und dann klappt das Aufstehen fast wie von allein. Denkt euch am Morgen ab gehts Geld verdienen UM ZU LEBEN.

Eure Belohnung für eure Arbeit ist LEBEN. Und nur ihr entscheidet ob die Belohnung für euch genug ist, ob ihr eure Zeit nutzt, plant, lebt. Auch wenn dieser Post auf Montag bezogen ist, ist er eigentlich für jeden Tag der Woche wichtig. Wenn ihr morgen aufsteht, versucht eure Gedanken zu lenken (denkt an meinen inneren Schweinehund Blogpost), versucht nicht gleich aufzustöhnen weil ihr aufstehen müsst, wenn ihr morgen die Augen aufmacht sollte euer einziger Gedanke „LEBEN“ sein. Manche denken nach der Uni ist das Leben vorbei weil man arbeiten gehen muss, warum denkt man nicht einfach „Jetzt fängt das Leben an“. Mir hilft dieser Gedanke so sehr, dass ich mir alles das, was ich habe und plane eröglichen kann wegen meiner Arbeit und ja es wird (Ich will nicht lügen) richtig beschissene Tage geben, an denen alles zum kotzen ist ABER es wird auch Tage geben, an dem alles toll sein wird und um von diesen Tagen immer mehr zu haben müsst ihr eure Gedanken so steuern, dass sie euch positive anstatt negative Energie geben, euch Anreize setzen und verdammt nochmal aufhört zu meckern. LEBT den Tag. So gut wie es nur geht. Ihr habt nur ein Leben. Und leider Gottes kommt ihr um das Arbeiten nicht drum herum. Ja es gibt Millionaire und mega erfolgreiche Leute, in der Welt auf die man neidisch schaut aber die haben sich ihren kleinen Hintern aufgerissen um dort hin zu kommen und durch was? Durch Arbeit. Arbeit = Leben oder Leben= Arbeit können zwei völlig verschiedene Dinge sein und es kommt auf euch drauf an wie ihr es auslegt. Als letztes möchte ich mit einem kleinen Zitat diesen Blogpost heute beenden. Ich werde ihn nicht kommentieren oder interpretieren das ist euch überlassen.

„Arbeite nie für dein Gehalt. Arbeite für deine Vision.“ – Wadim Korsch

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